Brasilien

Vom besseren Handeln: Direct Fair Trade

geschrieben am 10. Juli 2013

Fair Trade hat sich bei allen Kaffeetrinkern durchgesetzt, die mit gutem Gewissen genießen möchten. Eine positive Entwicklung, die aber höchstens der Anfang für eine wirklich faire Beziehung sein kann. Direct Fair Trade geht heute schon einen großen Schritt weiter und deutlich auf die Kaffeebauern zu. Fakt ist: Das meiste Geld im Kaffeeherstellungsprozess wird mit dem Rösten eingenommen. Denn hierbei wird der spätere Geschmack, der unverwechselbare Charakter eines Kaffees geprägt. Fakts ist auch: Konventionelle Fair Trade Siegel decken diesen Produktionsschritt gar nicht ab, da sie bei der Übergabe der grünen Kaffeebohne ihren Auftrag als erledigt betrachten. Ganz im Gegensatz zu Direct Fair Trade, dem neuen Standard, der einheimische Kaffeebauer in alle Prozesse – vom Anbau bis zur endgültigen Verschiffung – einbindet.

Direct Fair Trade ebnet den Weg in die Unabhängigkeit.
D‘Aracruz arbeitet mit brasilianischen Kooperativen zusammen, die über Direct Fair Trade ein Vielfaches von dem verdienen, was anderswo als fair gilt. Ähnlich einer Genossenschaft generieren die Kooperativen Einnahmen, die sie investieren können und werden so zu unabhängigen Partnern mit großen Entwicklungspotenzialen.

Ein weiterer großer Vorteil von Direct Fair Trade: Die Bezahlung der Fracht erfolgt, sobald das Schiff den brasilianischen Hafen verlässt. Direct eben.