Kaffee

Sieben Tipps für Siebträger

geschrieben am 10. Juli 2013

Nichts verbreitet doch mehr Kaffeehaus-Feeling als eine schöne Siebträgermaschine. Allein schon die unverkennbare Geräuschkulisse bei der Zubereitung duftender Kaffeekreationen macht Lust auf Genuss. Vom Mahlen der Bohnen, über das Schäumen der Milch bis zum kraftvollen Abklopfen des Kaffeepucks – das gesamte Prozedere wirkt wie eine einzige Choreographie des guten Geschmacks. Und damit sie sich auch lohnt, haben wir sieben Tipps zusammengestellt, die aus einem D‘Aracruz alles herausholen.

Der Mahlgrad.
Für das bestmögliche Ergebnis im Siebträger empfehlen wir einen kleinen Mahlgrad. So erhalten Sie feines Espressopulver. Aber wählen die den Grad nicht zu klein. Denn es gilt: Zu feines Pulver führt zu einer Verdunkelung der Crema und der Schaum wird löchrig. Ist das Espressopulver hingegen zu grob, entfaltet sich keine Crema und der Geschmack leidet.

Die Pulvermenge.
Für 60 ml D‘Aracruz Espresso (doppelter Espresso oder zwei Espressi beim Doppel Siebträger) sollten Sie 14-16 g frisch gemahlenes Espressopulver in den Siebträger füllen. Die Menge variiert mit Ihren Geschmackspräferenzen bezüglich der Stärke. Anschließend kurz mit dem Finger ohne Druck glatt streichen. Sollte sich am Rand des Siebträgers noch Pulver befinden, entfernen Sie es mit einem Pinsel.

Der Druck des Espressopulvers.
Mit den Tamper wird das Pulver zunächst leicht angedrückt. Nach einem Klopfen am Rand des Siebträgers wiederholen Sie den Druckvorgang ein zweites Mal. Diesmal mit einem gleichmäßig verteilten Druck von ca. 20 kg. Achten Sie darauf, das Espressopulver nicht schräg, sondern sauber horizontal in den Siebträger zu pressen. Kleiner Test: Drehen Sie jetzt den Siebträger um, fällt das Pulver nicht heraus, haben Sie alles richtig gemacht.

Die Tasse.
Idealerweise kommt eine dickwandige, runde Espressotasse zum Einsatz, die vor der Benutzung zur besseren Entfaltung der Crema angewärmt werden sollte. Heißes Ausspülen reicht.

Der Druck der Maschine.
Jahrelange Erfahrung hat gezeigt, dass Sie mit ca. 9 bar optimale Ergebnisse erzielen.

Die Wassertemperatur.
Als Wasser-Auslauftemperatur empfehlen wir 92 °C – 94 °C. Wählen Sie die Temperatur höher, verbrennt der Kaffee und wird bitter. Im umgedrehten Falle wird er fad. Bevor Sie den Siebträger  an die Maschine drehen, lassen Sie ruhig 1-2 Sekunden Wasser durchlaufen, um eventuell vorhandene Pulverreste wegzuspülen und die Brühgruppe zu kühlen.

Die Durchlaufzeit.
Für die oben beschriebene Pulvermenge sind 25 Sekunden Durchlaufzeit ein guter Richtwert. Gleicht der Lauf des in die Tasse fließenden Kaffees einem Mäuseschwänzchen, haben Sie schon mal vieles richtig gemacht.