Lifestyle

Die Crema sagt alles

geschrieben am 15. Juli 2013

Sie toppt jeden guten Espresso und beantwortet auf einen Blick gleich mehrere entscheidende Fragen. Denn von ihrem Äußeren lassen sich hervorragend Rückschlüsse auf das Innere der Espressotasse ziehen. Eine perfekte Crema entsteht nämlich nur dann, wenn gute, frische Bohnen in einer Maschine mit über 9 bar Brühdruck (zum Beispiel in einer Siebträgermaschine) zubereitet wurden. Das freigesetzte Kohlendioxid schäumt den Kaffee auf und ebnet den Weg für die eleganteste aller schaumigen Kronen. „Moment“, werden jetzt einige sagen. „Ich habe zu Hause eine Maschine für Kaffeepads und erhalte ebenfalls eine Crema“. Das stimmt, aber sie wird mit Sauerstoff künstlich über Ventile gebildet und unterscheidet sich maßgeblich von der hier beschriebenen.

Die perfekte Crema ist rotbraun gefärbt, von Texturen durchzogen und bildet so gut wie keine sichtbaren Bläschen. Ihre Konsistenz kann man im Vergleich zu aufgeschäumten Cremas (Kaffeepads, Vollautomaten) als „fest“ beschreiben. Sie hält mühelos 3 bis 5 Sekunden zugegebenen Zucker (Teelöffel), bevor er versinkt. Und sie entsteht erst nachdem der Espresso in die Tasse geflossen ist.

Aber Aussehen ist nicht alles.
Das Auge trinkt zwar mit. Gerade bei einem einfachen Espresso, der in seinem Tässchen nicht über die Pegelmarke von 30 ml klettert und visuelle Unterstützung gut vertragen kann. Aber das ist nicht alles. Eine perfekte Crema nimmt den meisten Geschmack des Espressos in sich auf und wird somit zum elementaren Geschmacksträger.

Erste Hilfe bei schlechter Crema. 
Sie haben gute Bohnen und die richtige Maschine, aber keine schöne Crema? Grundsätzlich sollten Sie zu Robusta-lastigeren Mischungen greifen, um das Ergebnis zu optimieren. Ihre Eigenschaften fördern die Crema-Bildung. Im Falle D‘Aracruz bringt Sie der FIRE diesem Ziel näher. Natürliche Feinde einer herrlich, samtig weichen Crema sind zudem alte Bohnen, falsche Brühtemperaturen, zu niedriger Druck oder zu große bzw. zu feine Mahlgrade. In unserer Rubrik „Kaffee“ ist die optimale Herangehensweise für einen wirklich überzeugenden Espresso beschrieben. Nach der Lektüre unserer „Sieben Tipps für Siebträger“ und mit einer frisch geöffneten D‘Aracruz-FIRE-Packung sollte nichts mehr schief gehen.